Jördis Drawe & Uwe Schüler

Workshops für Interfiction 2013

Volx-TV

Dieser Farbschatten-Projektor ist ein Lichtkunst -Bausatz, der aus Sperrholzteilen zusammen geleimt wird. Daraus entsteht ein Bildschirm, der mit Leuchtdioden wechselnder Farbe bestrahlt wird. Innen dreht ein langsamer Motor schattenwerfende Gegenstände in den Lichtweg, so dass auf der Mattscheibe ein bunt bewegtes Schattenspiel entsteht.

Wenn das Objekt fertig gebaut ist, beginnt die eigentliche künstlerische Aufgabe: Experimentieren mit dem Licht und Erschaffen neuer Farbschattenbilder. Auf die Drehscheibe kann man verschiedene interessante Objekte stellen: komplexe Skulpturen aus durchscheinendem, lichtbrechendem oder lichtundurchlässigem Material oder auch fertige Gegenstände, wie z.B. ein Wasserglas oder eine Spielfigur.

Volx-TV

Jördis Drawe + Uwe Schüler – Volx-TV

 

Musikelektronik-Bastel-Wundertüte

wir löten aus 1-2 analogitalen Chips einen improvisierten Klangerzeuger. Damit das Auge auch etwas davon hat, machen wir einen freestyle Aufbau anstatt bestückter Platine.

Musikelektronik-Bastel-Wundertüte

Jördis Drawe + Uwe Schüler – Musikelektronik-Bastel-Wundertüte

 

Jördis Drawe & Uwe Schüler
Jördis Drawe studierte experimentelle Fotografie in Kassel. Das Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit ist die Collage, besonders Foto- und Materialcollage und Lichtobjekte.
Uwe Schüler, Elektronikingenieur, entwickelt und baut Licht- und Klangkunst. Schwerpunkt sind experimentelle elektronische Musikinstrumente.
Bei ihren Aktionen treten sie meistens als Zweierteam, am liebsten aber in der Gruppe auf.

Mit Ihren Objekten, Aktionen und Workshops kritisieren sie die Konsumgesellschaft und bieten mit dem Einsatz von Recyclingmaterial und „Selbermachen“ Alternativen dazu an. Wichtig ist außerdem, dass größere Teilnehmergruppen im künstlerischen Arbeitsprozess im Sinne der Sozialen Plastik einbezogen werden.

Beteiligungen, DIY-Medienkunst-workshops und Projekte seit 2005:
Transmediale Berlin, Ars Electronica Linz, Shift Festival Basel, Camp, Tinguely-Museum Basel, Interfiction Kassel, Stuttgarter Filmwinter, DIY-Festivals in Zürich und Dresden, NoBudget-Medienfestival Tübingen, Homemade Labor Schweiz, Kunstuni Linz, HfG Karlsruhe, Lab30 Augsburg, FEZ Berlin.

Beispiele eigener Formate:
Rapid Design Party: Während der Party mit Musikbegleitung entstehen Kunstprodukte mit vorgegebenem Thema und Fertigungstechnik vom Entwurf bis zur Fertigung in einer Nacht.
Musikelektronischer Volkswandertag: Mit Rucksack, Grillgut, Gaslötkolben und Bauteilen wird ins Blaue gewandert. Am Rastplatz wird gegrillt und solarelektronische Schaltungen gelötet, die vor Ort als Landart installiert werden.

Seit 2005 bauen und betreiben sie den KulturGüter-Schuppen bei Tübingen in Süddeutschland als Herberge für Querdenken, Austausch, Experimentieren, Basteln und künstlerisches Arbeiten. Ein gut gefülltes Materiallager versorgt regelmäßig Bastel-Workshops für die Allgemeinheit und Fachworkshops für Einsteiger und Spezialisten.

http://www.kulturgueter-schuppen.de